Blasenschwäche

Die Blasenschwäche ist kein Tabuthema mehr. 25% aller 40 bis 50 jährigen Frauen und sogar 60% aller 70 jährigen Frauen sind davon betroffen. Die tägliche Lebensqualität kann sehr davon betroffen werden.

Die Inkontinenz kann sich in zwei grundlegend verschiedenen Formen äussern, die dann auch unterschiedliche Therapien benötigen:

1: Belastungsinkontinenz: Beim Husten, Niesen und sogar Gehen kommt es zum Urinverlust.

2: Dranginkontinenz: Es kommt zu einem nicht beherrschbaren Drang die Toilette aufzusuchen. Am Tag kann es zu sehr häufigem Wasserlösen kommen, zum Teil mit Urinverlust bevor die Toilette erreicht werden kann. Tritt dies auch nachts auf, ist die Lebensqualität noch deutlicher eingeschränkt.

Für die korrekte Diagnosestellung ist eventuell ein spezieller Untersuch notwendig: Dabei wird in einem ausführlichen Gespräch die Situation erfasst und dann eine Blasenmessung durchgeführt. Dieser Untersuch ist nicht schmerzhaft. Ich berate sie persönlich und führe den Untersuch selber in der Praxis durch.

Je nach dem Resultat gibt es verschiedene Behandlungswege: Neben einer Physiotherapie des Beckenbodens oder Verhaltenstraining können auch Medikamente oder gar ein kleiner Eingriff (Band um die Harnröhre, TVT) sinnvoll sein.

Prinzip des TVT